Freiwillige Feuerwehr Markt Mörnsheim
 
Ein Blick in die Geschichte der

Freiwilligen Feuerwehr Markt Mörsheim

zum 125 jährigem Jubiläum




In den meisten Fällen, in denen ein Verein oder Organisation ein so würdiges Fest mit traditioneller, jahrzehnte alter Vergangenheit begeht, wie unsere „Freiwillige Feuerwehr Markt Mörnsheim“ in diesem Jahr, ist es sehr schwierig, eine wahrheits-getreue, gut fundamentierte Chronik, Geschichte oder wie man dies sonst um-schreiben möge, der Festschrift anzubieten.

Nicht allzu genau wurde es oftmals mit Niederschriften, Protokollen und dergleichen genommen. Denn leider wechselten die für die heutige Zeit so wertvollen und interessanten Dokumente den rechtmäßigen Besitzer oder gerieten in unberufene Hände. Leichtsinnigerweise wurden sie oft nicht geachtet und fanden ihre letzte Bestimmung auf dem Müll.

Wie dies nun auch gewesen sein mag, sind wir bemüht, dieser Festschrift einen wahrheitsgetreuen, sachlichen Bericht über die Vergangenheit unserer Feuerwehr beizufügen.

Sicherlich gab es, wohl für jedermann verständlich, längst vor der Gründung unserer Wer beherzte Männer und Frauen, die bei einer entfachten Feuersbrunst im Lösch-einsatz standen, um ihr bescheidenes Hab und Gut zu schützen und zu retten.

Sei’s mit den primitivsten Mitteln in Form von Wassereimern und Feuerpatschen, auf jeden Fall jedoch mit dem wertvollsten, was ein Mensch einsetzen kann – Gesund-heit und Leben. Sitte und Anstand dürfen nicht vergessen lassen, an diesen freudigen Festtagen in Ehrfurcht und aufrichtiger Anerkennung unseren Vorfahren in würdiger Weise zu gedenken. Belassen wir es bei dieser kurzen Einleitung und wenden uns dem Geschehen der Freiwilligen Feuerwehr Markt Mörnsheim zu.

Mit dem 16. August 1874 ist die Gründung der FFW Markt Mörnsheim urkundlich belegt. Keineswegs kann in Frage gestellt werden, dass die Mörnsheimer Feuerwehr im Jahre 1874 gegründet wurde, denn das vorhandene Schriftstück [Nr. 1], datiert mit 19. August 1874 vom königlichen Bezirksamt Eichstätt, bestätigt dies.

Im Jahre 1878 ergab sich folgende Aufstellung: aktive Feuerwehrleute 58, Pflicht-feuerwehr 16, passive Mitglieder 19. Nebst Vorstandschaft unterteilte sich die Wehr in 4 Sektionen:
I. Steiger – 10 Mann                                       II. Schubleiter – 7 Mann
III. Ordnungsmänner – 5 Mann                           IV. Spritzer – 22 Mann

Über eventuelle Brände liegt nicht vor. Es gab zu dieser zeit jedoch bereits mehrere Absprachen mit der Gemeinde Altendorf bezüglich des Anschlusses an die Mörns-heimer Wehr oder Gründung einer eigenen, verbunden mit dem Kauf einer Spritze.

Dokument Nr.1

Wie bedacht man zur damaligen Zeit schon auf Ordnung und Disziplin war, beweisen die beiden Dokumente [ 2 + 3], die Ihnen nicht vorenthalten werden ollen. Wer der Requisitenübung ohne triftigen Grund fern blieb, wurde bei der königlichen Staatsanwaltschaft zur Aburteilung in Anzeige gebracht. Ebenso der exakte Austrittschein mit Beurteilung als Begleitschreiben an die nächste Feuerwehr.

Dem Protokoll August 1878 ist zu entnehmen, dass 54 neue Feuerwehrjacken zum Stückpreis von 15 Reichsmark angeschafft wurden. Die Kosten hierfür mussten auch von den Mittgliedern teilweise getragen werden. Zu gleicher Zeit wurde eine zweite Spritze erworben.

Der Beitrag für ein Quartal für ein aktives Mitglied 20 Pf, für ein passives 60 Pf. Im Jahre 1902, um es kurz zu erwähnen, waren es 86 aktive Feuerwehrmänner, die sich außer Vorstandschaft in 5 Gruppen aufteilten
I. Rettungsmannschaft      III. Schubleiter          V. Saugspritze
II. Anstellleiter                  IV. Absprotzspritze

Dokument 2 und 3

Der erste Weltkrieg brachte für die Feuerwehr und andere Organisationen enorme Probleme. So mussten Frauen, Kinder und alte Menschen zu all ihrem Leid und ihrer Not für die einberufenen Männer den Schutz von Hab und Gut übernehmen. Viele Väter und Söhne sahen leider ihre Heimat nie wieder.
Die Verbandsstatistik aus dem Jahre 1920 zeigt folgende Daten auf, aktive Feuerwehrmänner 115, Pflichtfeuerwehr 12, passive Mitglieder 12.

An Inventar war vorhanden; 1 Saug- und Druckspritze, 1 Spritze ohne Saugwerk,
1 Schlauchhaspel fahrbar, 2 Schlauchhaspeln tragbar, 1 Schubleiter auf Rädern,
1 Anstellleiter, 2 Hakenleitern, 2 Dachleitern, 4 Strahlrohre, 8 m Saugschläuche,
30 m gummierte Hanfschläuche und 370 m rohe Hanfschläuche.

In diesem Jahr wurde die Feuerwehrsterbekasse erstmals erwähnt.

Ein Sprung in das Jahr 1930 zeigt den Erwerb der ersten Motorspritze, eine Balke TS 6, mit einem Kostenaufwand von 4.700 Reichsmark. Kurz darauf wurde die Wasser-leitung erstellt, die eine große Bereicherung des Feuerschutzes innerhalb der Gemeinde mit ihren Ober- und Unterflurhydranten erbrachte.

1932 entschloss man sich, einen Feuerzweckverband mit den Gemeinden Altendorf und Mühlheim zu gründen.
Trotz großer Bemühungen konnte nicht festgestellt werden, wann das erste Feuerwehrhaus in Mörnsheim erbaut wurde.

Der Einstieg in das Jahr 1936 hat zwar in den Beständen und Ausrüstungen nichts geändert, doch stieg der Mitgliederstand auf 176 Feuerwehrmänner. Nach der Machtübernahme wurde festgelegt, dass an jedem ersten Sonntag im Monat die Übungen der gesamten Wehr abzuhalten waren. Nicht nur Übungen an Geräten zur Brandbekämpfung, sondern mehr und mehr militärische Ausbildungen waren an der Tagesordnung. Auch der Beitrag von 60 Pf musste an den Bezirksverband überwiesen werden. Ebenso ein Betrag von 20 Pf pro Mann an das Winterhilfswerk.

Im selben Jahr wurde in bescheidener Form das 60jährige Gründungsfest gefeiert.
Vormittags war Kirchgang mit Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal, nachmittags Schauübung und Besichtigung durch Bezirksbrandmeister Margraf. Wie niedergeschrieben, waren klar und scharf die Kommandos, bestimmt und abgerundet die Bewegungen. Ein strammer Parademarsch schloss die Übung. Anschließend versammelte man sich im Stammlokal „Post“ zur Generalversammlung mit Ehrungen von Mitgliedern für 25- und 40jährige Dienstzeit. Ebenfalls 1936 wurde unsere Freiwillge Feuerwehr zur „Öffentlichen Feuerwehr“ benannt und somit der Feuer-polizeibehörde unterstellt

[Dokument Nr. 4].

Der Dienst nach Ausbruch des II. Weltkrieges war in den ersten Jahren für die Feuerwehr noch in etwa zu bewältigen, aber die letzten Jahre wurden dann zu einem schrecklichen Problem. Bereits im September 1941 wurde eine HJ-Feuerschar-gefolgschaft 6 Mörnsheim mit 19 Mann aufgestellt, im Februar 1943 dann die Feuerlöschkompanie „Altmühl-Süd“ mit 9 Mann.

Viele von Ihnen werden die extremen Löscheinsätze in Nürnberg usw. noch in Erinnerung haben. Nicht nur Gesundheit und Leben wurden bei jedem Einsatz aufs Spiel gesetzt, auch Ausrüstung und Geräte erfuhren eine außergewöhnliche Über-belastung. Noch dazu fehlte es an Nachschub und Ersatz. Anerkennung und Dank all den vielen jungen und älteren Menschen, die in diesen schrecklichen Jahren so tapfer und uneigennützig im Einsatz standen.

Nach Kriegsende waren die Kommunen nicht in der Finanzlage, ihre Feuerwehren zu unterstützen. Trotzdem musste der Feuerschutz gewährleistet sein. Wie viele Stunden unser langjähriger und tüchtiger Zeugwart Karl Stößl und manch anderer Feuerwehrmann damals geopfert haben, um diese altersschwachen, verbrachten Geräte und Schläuche einsatzfähig zu halten, kann heute nicht mehr ermessen werden. Die in kurzer Folge aufgetretenen Großbrände 1948 in der Schwammmühle und im Anwesen Schuster in Mühlheim konnten mit diesen Geräten ausreichend bekämpft werden.

Am 4. März 1949 wurde eine außerordentliche Generalversammlung mit Neuwahlen im Vereinslokal „Krone“ abgehalten. Die anwesenden 35 Mitglieder wählten Xaver Henle einstimmig zum Kommandanten, Hermann Schermbacher wurde das Amt als Schriftführer und Kassier übertragen. Karl Stößl wurde als Zeugwart bestätigt. Die heimkehrenden Männer aus Krieg und Gefangenschaft bildeten den neuen Verwaltungsrat. Auch heimatvertriebene Mitbürger stellten sich in vorbildlicher Weise für den Feuerwehrdienst zur Verfügung. Der Erfolg zeigte sich 1951 am Aufbau des alten, baufälligen Feuerwehrhauses. Im gleichen Jahr wurde unsere Wehr zu einem Schuppenbrand im Anwesen Scheurer nach Mühlheim gerufen, in dem Schwarzpulver gelagert war.

In den folgenden Jahren wurden erstmals Feuerwehrmänner zu Grundstufen- und Maschinistenlehrgängen nach Regensburg und Würzburg beordert. Ab dieser Zeit wurde einigen Feuerwehrkameraden die Gelegenheit geboten, in Bayerisch Gmain kostenlos Erholung zu finden. Die Lehrfahrt 1956 führte zur Berufsfeuerwehr Nürnberg. Nach der Besichtigung fuhr man durch die Fränkische Schweiz.

Das Jahr 1957 forderte einen Großeinsatz in Haunsfeld, als die Scheune im Anwesen Bauch völlig niederbrannte. Umsicht und gezielter Einsatz verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Wohn- und angrenzende Nebengebäude. 1958 berichtet von monatlichen Übungen und einem sehr schönen Ausflug im Juli nach Füssen im Allgäu.

Die Zusammenarbeit und die kameradschaftliche Verbindung zwischen den Nach-barwehren, der Rot-Kreuz-Kolonne sowie der Gemeindeverwaltung war stets vor-bildlich.

Ein ausgedehnter Waldbrand im Bemeindebereich „Stockert“ musste 1959 bekämpft werden. Darauf folgte ein Einsatz im Anweisen Schneid in Mühlheim. Beide Brände wurden fachmännisch in Griff gebracht und größerer Schaden verhindert. Bei der am 6. Januar 1962 einberufenen ordentlichen Generalversammlung stellte Max Henle sein Amt als Kommandant nach fünfjähriger Dienstzeit zur Verfügung. Die Neuwahl ergab Xaver Hiermeier als neuen Kommandanten.

Eine Bereicherung unserer Feuerwehr war die Anschaffung einer neuen Motorspritze TS 8 am 24.02.1962. Im Mai fand eine Besichtigung mit den Wehren Mühlheim und Altendorf in Mörnsheim statt.

Im nächsten Jahr konnte eine Löschgruppe mit wasserdichten Uniformen ausge-rüstet werden. Gleichzeitig wurde das erste Feuerwehrauto durch die Gemeinde an unsere Wehr übergeben. Zwei Löschgruppen legten im Jahr 1964 das Leistungs-abzeichen in Bronze mit Erfolg ab. Auch erhielt man weitere Schutzanzüge. Im September des gleichen Jahres fand eine Katastropheneinsatzübung mit einer Bundeswehreinheit und unserer Sanitätskolonne am hiesigen Sportplatz statt. Ausgangslage: Zivilflugzeug stürzt während eines Fußballspiels in die Zuschauer.

Der Ausbau der Kreisstraße und die Unterbringung von Gerät trugen dazu bei, dass das alte Feuerwehrhaus 1968 abgerissen werden musste. Die Wallfahrtskirche „Maria End“ war Brandobjekt bei der Feuerwehrinspektion in Altendorf.

Sicher ein freudiges und erhebendes Ereignis für unsere Freiwillige Feuerwehr war die Übergabe und die Einweihung unseres neuen, schmucken Feuerwehrhauses am 31. September 1969, die unser geschätzter und beliebter Pfarrer Mailbeck vollzog. Ein sehr lang gehegter Wunsch ging mit einem Kostenaufwand von 150.000 DM endlich in Erfüllung. Eines der modernsten Feuerwehrhäuser im Landkreis konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Leider durfte unser Altbürgermeister Herr Xaver Hiemer, der sich für diesen Neubau so verdient gemacht hatte und auch immer Förderer und Gönner der Feuerwehr Mörnsheim war, dies nicht mehr miterleben.

Eine Löschgruppe legte in diesem Jahr die Prüfung zur Vorstufe des goldenen Leistungsabzeichen mit gutem Erfolg ab.

Wie wichtig und nützlich ein guter Ausbildungsstand war, zeigte sich am 20.11.70, als nachts um 4.30 Uhr Feueralarm ausgelöst wurde – Zimmerbrand beim Solnhofer Aktien-Verein am Maxberg. In letzter Minute konnte ein bereits bewußtloser Haus-bewohner mit schweren Rauchvergiftungen gerettet werden. Der schon weit fortge-schrittene Brand hätte katastrophale Auswirkungen haben können, da in diesem Gebäude das Museum mit unschätzbaren und wertvollen Versteinerungen und alten Druckmaschinen untergebracht war. Die Firmenleitung würdigte den schnellen und erfolgreichen Einsatz.

Kommandant Xaver Hiermeier legte im gleichen Jahr die Prüfung zur Mittelstufe an der Feuerwehrschule Würzburg ab und wurde danach zum Kreisbrandmeister ernannt.

Das Ablegen des goldenen Leistungsabzeichen einer Gruppe unserer Wehr im Jahr 1971 spricht für den hervorragenden Ausbildungsstand.

Die Wehren Altendorf, Mühlheim, Haunsfeld und Mörnsheim hielten in der Feuerschutzwoche 1972 im Betriebsgelände der Genossenschaftswerke am Hummelberg eine Großübung ab, der auch Kreisbrandinspektor Sturm beiwohnte. Über 100 Feuerwehrmänner standen dabei im Einsatz.

Fünf verdiente Feuerwehrmänner wurden von Kreisbrandrat Bauer für 25jährige Dienstzeit mit dem Ehrenabzeichen in Silber am blauen Band bei der folgenden Versammlung ausgezeichnet.

Im März 1973 wurde ein größerer Flächenbrand nahe des Waldes am Mandelberg in kürzester Zeit eingedämmt.

Wiederum an einer größeren Koordinationsübung in Haunsfeld mit den umliegenden Wehren nahm unsere Feuerwehr im Mai 1974 teil. Zu dieser Abnahme waren Kreisbrandrat Bauer, Oberamtmann Reinmold sowie Kreisbrandmeister Mack und Strehler erschienen.

Einige Monate später bestanden vier Feuerwehrkameraden die Prüfung am Atem-schutzgerät. Außer einem Bergflächenbrand in Altendorf musste unsere Wehr am 29.08.74 einen Scheunenbrand im Anwesen Reindl, Mühlheim bekämpfen. Tatkräftig und selbstlos arbeiteten unsere Männer bei Absicherung, Zeltwache usw. bei unseren damaligen Festspielen mit.

Das Jahr 1975 war wieder von einem besonderen Ereignis geprägt. Am 11. Mai übergab die Marktgemeinde Mörnsheim unserer Wehr ein auf das modernste ausgerüstete neues Feuerwehrauto, dessen Anschaffungskosten sich auf 115.000 DM beliefen. An der feierlichen Übergabe mit Weihe durch unseren Herrn Pfarrer Mailbeck nahm eine Anzahl von Gästen teil. Anschließend legte eine Löschgruppe das Leistungsabzeichen in Bronze ab.

Zudem waren in diesem Jahr auch 2 Einsätze erforderlich. Flächenbrand am Passerlingberg und ein Brand im Lacklager der Schreinerei Platzer.

Weiter nahm man beim 100jährigen Gründungsfest der Mühlheimer Feuerwehr teil.

Noch im Jahre 1975 wurde die Altendorfer Feuerwehr als Löschgruppe in die Mörnsheimer Wehr eingegliedert.

Im Juli 1976 wurde unsere Wehr zu einem Autounfall zwischen Mörnsheim und Ensfeld gerufen, um den entstandenen Brand zu löschen. Auslaufendes Benzin, brennender Teer und ein bereits ausgebreitetes Feuer im angrenzenden Wald konnte in kürzester Zeit bewältigt werden und somit ließ sich eine größere Katastrophe verhindern.

Im selben Jahr wurde die Bevölkerung durch anonyme Anrufe im Gemeindebereich beunruhigt, mit denen Brandanschläge angedroht wurden. Unsere Feuerwehr hielt daraufhin treu und brav ihre Nachwachen, um den Wüstling zu stellen oder den üblen Scherz aufzudecken.

Wie vielseitig die Aufgaben unserer Feuerwehrmänner sein kann, zeigt das Jahr 1977. Bei dem von einem Unwetter heimgesuchte Behindertenlager am Kronenwirts-berg mussten die eingestürzten zelte wieder errichtet werden. Nach dem Verschwin-den eines Lagerinsassen schloss sich eine großangelegte Suchaktion an.

Zwei Heustockbrände zur gleichen Zeit im Anwesen Mayinger und Zinsmeister in Mühlheim mussten bei einem Großeinsatz unter Kontrolle gebracht werden. Bei einem darauffolgenden Großbrand in Altendorf im Anwesen Hiermeyer konnten 70 Rinder, 16 Schweine und das Wohnhaus gerettet werden. Die Stallungen, die Scheune und Futtervorräte wurden ein Raub der Flammen.

Eine Woche später musste ein Autobrand gelöscht werden.

Durch einen tragischen Unfall im Steinbruch des Mörnsheimer Hummelbergs verlor unsere Wehr 5 Kameraden, darunter ein aktives Mitglied.

Eine Bildungsfahrt zur Feuerwehrschule nach Regensburg rundete das Einsatzjahr ab.

Nachzutragen für das Jahr 1977 ist noch die Ehrung von unserem verdienten Zeugwart Karl Stößl für seine 50jährige treue Mitgliedschaft.

Zu einem Zimmerbrand im Pfarrhaus in Altendorf wurde unsere Wehr 1978 gerufen. Ein weiterer Einsatz ergab sich durch einen Bergbrand am Mühlheimer Lorenzberg.

Beim 70jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe unserer Rot-Kreuz-Kolonne beteiligte sich eine Abordnung.

Anläßlich einer Nachtübung in der Brandschutzwoche wurde von den Wehren der Großgemeinde eine Schlauchleitung zum Burgberg verlegt.

In der Generalversammlung 1980 wurden von Kreisbrandrat Bauer verschiedene Feuerwehrkameraden für 10, 20 und 25jährige Dienstzeit geehrt. Während der Festspielwoche übernahm die Feuerwehr wieder den Absperrdienst. Auch bei Felssicherungsarbeiten am Passerlingberg leistete unsere Wehr Dienst.

Kommandant Xaver Hiermeier gab in der ordentlichen Generalversammlung 1982 einen sehr umfassenden Rechenschafts- und Abschlußbericht über seine 20jährige Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Mörnsheim ab. Er übergab dem neugewählten Kommandanten Adolf Vitzthum eine gut ausgebildete Mannschaft. Xaver Hiermeier wurde von den Feuerwehrkameraden, der Gemeinde und Kreisbrandinspektor Sturm berechtigterweise würdig verabschiedet. Wenige Tage später schon wurde der neue Kommandant morgens um 6.00 Uhr zu einem Omnibusbrand mit Explosionsgefahr direkt neben dem Sportplatz gerufen. Der Bus brannte total aus, doch das neuge-baute Sportheim konnte außer leichteren Schäden gerettet werden.

Im Laufe des Jahres legten drei Gruppen die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber ab.

Ein Jahr nach seinem Rücktritt wurde Xaver Hiermeier in Anerkennung seiner Verdienste von Kreisbrandinspektor Mach zum Ehrenkommandanten der Freiwillen Feuerwehr Markt Mörnsheim ernannt.

Im März fand eine gut ablaufende Inspektion der fünf Feuerwehren der Großgemeinde Mörnsheim in Ensfeld statt. 145 Männer nahmen daran teil und ernteten dafür das Lob von Kreisbrandinspektor Mack.

Im Rahmen einer Lehrfahrt wurde die Feuerwache und der Flughafen-Riem im Mai 1983 besichtigt.

Das erste Gartenfest am 2. und 3. Juli beim Feuerwehrhaus wurde Dank der guten Mithilfe unserer Männer ein voller Erfolg. Auch in diesem Jahr legten zwei Löschgruppen das Leistungsabzeichen in Bronze ab.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wurde am 19. Mai 1984 einberufen. Kommandant Adolf Vitzthum erklärte aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt.

In seinem kurzen Abschlussbericht erwähnte er die Brauereibesichtigung in Freising und den Hangbrand am 26. März in Mühlheim hinter der Kirche. Bürgermeister Gerhard Hammel, der die Versammlung leitete, bedankte sich im Namen der Gemeinde bei dem scheidenden Kommandanten und übergab dieses Amt dem neugewählten Leiter Walter Müller. In diesem Jahr konnten wiederum unter Mithilfe von der Ausbildung von Ehrenkommandant Hiermeier mehrere Gruppen verschiedene Leistungsabzeichen mit Erfolg ablegen. Das Gartenfest 1984, dessen Erlös wiederum für die Anschaffung einer Fahne verwendet werde, konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Der Brand einer Waschmaschine in einem Mörnsheimer Wohnhaus im Mai 1985 konnte durch Einsatz von Atemschutzgeräten und Pulverlöschern erstickt werden.

Das erstmals abgehaltene Straßenfest wurde durch die FFW tatkräftig unterstützt. An Feuerwehrfesten im Ortsteil Ensfeld und anderen Orten wurden mit einer Abordnung teilgenommen.

Im Herbst dieses Jahres wurde in einer außerordentlichen Generalversammmlung der Festausschuss für das bevorstehende Gründungsfest mit Fahnenweihe gewählt.

Der 10.02.1986 rief unsere Wehr zu einem Großbrand nach Ensfeld. Scheune, Stallungen, Maschinen und Futtervorräte fielen den Flammen zum Opfer. Die angrenzenden Wohn- und Nachbargebäude, insbesondere die gesamten Tiere konnten jedoch durch einen hervorragenden Löscheinsatz bei minus 20 Grad Celsius im Anwesen Reinwald gerettet werden.
4 Tag später wurde die Feuerwehr zu einem Werkstattbrand in der Rosenau alarmiert.

Ein halbes Jahr später, am 10. August, brannte es wieder im gleichen Ensfelder Anwesen. Dachstuhl und Futtervorräte, die in der Scheune gelagert waren, wurden vernichtet. Tiere und Wohnhaus konnten gerettet werden.

In der Zwischenzeit bestand die Hauptaufgabe unserer Wehr, insbesondere des Festausschusses darin, die notwendigen Verträge und Abmachungen für das jetzige Gründungsfest auszuhandeln und abzuschließen.

Zum Abschluss dieses Berichts soll nochmals die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbarwehren, als auch der Rot-Kreuz-Kolonne Mörnsheim im Ernstfall, wie auch in den vielen gemeinsamen Einsatzübungen hervorgehoben werden. Möge dieser gesunde Geist der Zusammengehörigkeit auch weiterhin erhalten bleiben. Es bleibt nur noch zu wünschen, dass diese wohlverdienten Festtage unter einem glücklichen Stern stehen und unsere Freunde und Gäste mit uns Freude daran haben. Insbesondere jedoch, dass die Kameradschaft und Einsatzfreudigkeit erhalten bleibt und keiner der Feuerwehrmänner Schaden an Gesundheit oder gar Leben erleide. Das wünscht ein nach wie vor mit der Feuerwehr verbundener Mitbürger.

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.


Ab 1987


Das Jahr 1987 begann sehr ruhig. In verschiedenen Lehrgängen (Gruppenführer M. Regler, Atemschutzgeräteträger M. Hiermeier jun., Maschinist B. Duelli) wurde Fach-wissen aufgefrischt bzw. vertieft. Außerdem nahmen 15 Wehrmänner an einem Auffrischungskurs „Erste Hilfe“, der von Ludwig und Martin Frey abgehalten wurde, teil.

Die „Antiquität“ die alte Saug- und Druckpumpe wurde von fleißigen Helfern in mühevoller Kleinarbeit auf Hochglanz poliert.

Nach einem heftigen Wolkenbruch am 1. Juli mussten zahlreiche Keller leergepumpt und eine Wassersperre an der Kreisstraße errichtet werden, damit das Wasser aus der Haunsfelder Straße nicht in den Mühlweg floss.

Am 19. Juli 1987 war es dann so weit. Die FFW Markt Mörnsheim konnte die erste Vereinsfahne ihr Eigen nennen. Vom 17. bis zum 19. Juli wurde das 110jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe gefeiert, wobei die FFW laut Gründungsprotokoll bereits den 113. Geburtstag hätte begehen können. Mit zahlreichen Ehrengästen, darunter Schirmherr Landrat Konrad Regler, Festleiter Erwin Böheim, dem Paten-verein FFW Mühlheim, vielen Nachbarwehren und Vereinen der Großgemeinde konnte am Festsonntag ein stattlicher Festzug aufgestellt werden. Nach dem verregneten Freitag und Samstag, hellte am Sonntag nach dem Festgottesdienst der Himmel auf und der Wettergott gab den Start frei für den Festzug. Dieser Festzug und die Fahnenweihe waren ein sehr bedeutendes Ereignis in der Feuerwehrtradition.

Am 18. August wurde die FFW Mörnsheim alarmiert, um einen Brand in Haunsfeld beim Anwesen Meier (Mattheis) zu löschen. In der Brandschutzwoche wurden die Einsatzbereiche der verschiedenen Feuerlöschtypen gezeigt.

Traditionsgemäß wurde am 6. Januar 1988 die Generalversammlung abgehalten. J. Beerhold wurde das Amt des Kassier, H. Schabacker das Amt des Schriftführers, R. Braun und G. Händler die Tätigkeit des Zeugwarts übertragen.
Zugleich konnte KBM X. Zinsmeister ganz besondere Ehrungen vornehmen: für 40 Jahre Dienst am Nächsten: L. Böhm, X. Hiermeier, A. Nar und H. Schermbacher; für 50 Jahre der K. Stößl.

Im Frühjahr trafen sich viele Interessierte zu einer Werksbesichtigung der Audi-Union in Ingolstadt. Zündelnde Kinder verursachten am 28. August einen Scheunenbrand, der aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Im Rahmen der Brand-schutzwoche wurde ein sehr interessanter Schaumeinsatz am Festplatz demonstriert.

49 engagierte Wehrmänner legten im Lauf des Jahres Leistungsabzeichen verschiedener Stufen mit Erfolg ab.

Da im November ca. 30.000 l Heizöl beim SAV am Maxberg versickert waren und eine große Umweltkatastrophe befürchtet wurde, musste ein Notversorgungsplan erstellt werden.

Das Jahr 1989 verlief ohne besondere Einsätze. Während der Festspielaufführung „Harte Fron“ wurde der Absperrdienst übernommen. Außerdem musste im August das THW Eichstätt bei der Felsabsicherung am Burgberg unterstützt werden.

Bei der ordentlichen Generalversammlung am 6. Januar 1990 wurden der 1. Kommandant W. Müller, der 2. Kommandant G. Böhm, der Kassier J. Beerhold und der Schriftführer H. Schabacker in ihren Ämtern bestätigt.

Bereits am Vormittag des 15. Februar wurde Alarm wegen eines Hochwassers ausgelöst. Die Feuerwehrmänner waren pausenlos im Einsatz, um Straßen zu sperren, Keller leer zu pumpen und Dämme mit Sandsäcken zu errichten. Das Wasser erreichte einen so hohen Pegelstand, wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

In den frühen Morgenstunden des 1. März schreckte die Sirene die Mörnsheimer aus dem Schlaf. Der Sturm „Wiebke“ war durch das Tal gefegt und hatte großen Schaden angerichtet. Viele umgeknickte Bäume mussten von den Straßen beseitigt werden. Ein weiterer Alarm wurde in der Nacht des 28. Oktober ausgelöst, da im Steinbruch-gebiet ein Auto und ein Bauwagen ausbrannten. Es bestand zudem noch große Explosionsgefahr, da 3 große Fässer mit Heizöl, Diesel und Benzin in Flammen standen.

W. Mayr besuchte einen Atemschutzlehrgang in Regensburg.

Auch im Jahr 1991 bildeten sich 3 Feuerwehrmänner erfolgreich in einem Maschinistenlehrgang weiter: H. Vitzthum, F. Hammel und M. Händler.

Aufgrund eines Wohnhausbrandes in der Marktstraße wurde am 16. Oktober Alarm ausgelöst. Dieses Feuer konnnte durch den Einsatz der Atemschutzgruppe schnell gelöscht werden.

Zum ersten Einsatz im Jahr 1992 wurde die Feuerwehr gerufen, da auf dem Burg-berg ein Fahrzeug in Flammen stand. Im November musste ein Zimmerbrand „Im Winkel 5“ gelöscht werden.

In diesem Jahr absolvierten 4 Löschgruppen die Leistungsabzeichen in verschiedenen Stufen.

Im Jahr 1993 wurde nur einmal Alarm ausgelöst, als im Anwesen Kirchenweg 5 ein Ölofen explodiert war und sich das Feuer im Obergeschoss schnell ausbreitete. Die schwarzen Rauchschwaden waren weit zu sehen. Der Brand war dennoch rasch unter Kontrolle.

Lang anhaltende starke Regenfälle im April 1994 verursachten in der Rosenau einen Wasserstand von ca. 70 cm. Rund um die Uhr mussten nicht nur Keller, sondern auch Wohnungen ausgepumpt werden.

Im Rahmen der Brandschutzwoche wurde eine Großübung am Sonderholzerhof bei Ensfeld abgehalten. Drei Löschgruppen legten erfolgreich die Prüfungen verschiedener Stufen ab.


Das Jahr 1995 begann recht turbulent.
Bereits am 2. Januar wurde die Feuerwehr alarmiert, da im Anwesen Kreisstraße 35 ein Brand ausgebrochen war. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war nur ein Löschangriff über das Dach durch die Atemschutzgeräteträger möglich.

Ende Januar löste die Polizeiinspektion Eichstätt einen Alarm aus. Umgestürzte Bäume versperrten die Kreisstraße zwischen Mörnsheim und Mühlheim.

Löffler besuchte einen Maschinisten- und einen Sprechfunkerlehrgang. Müller einen Sprechfunkerlehrgang. Zwei Gruppen bestanden die Leistungsprüfungen in verschiedenen Stufen.

In Zusammenarbeit mit der FFW Dollnstein und der Rot-Kreuz-Kolonne Mörnsheim wurde am Sportplatz eine Großübung durchgeführt. Die Bergung von eingeklemmten Personen in einem Auto wurde mit Hilfe der Rettungsschere und des Rettungsspreitzers demonstriert.

11 Feuerwehrkameraden wurden im November von Landrat Regler für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Bei den Neuwahlen am 6. Januar 1996 übernahm B. Wenninger das Amt des Kassier.
Der 1. Kommandant W. Müller, der 2. Kommandant G. Böhm, sowie der Schriftführer H. Schabacker wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Auch in diesem Jahr nahm die Fortbildung einen wichtigen Platz ein: Zwei Gruppen legten die Leistungsprüfungen verschiedener Stufen ab.
Hanrieder und R. Wenninger wurden zu Atemschutzgeräteträgern geschult.
G. Böhm besuchte an der Feuerwehrschule Regensburg einen Lehrgang zum Zugführer.
Landrat Bittl zeichnete M. Hiermeier und G. Händler mit dem Feuerwehrzeichen am Bande für 40jährigen Dienst aus.
Bei der Generalversammlung am 6. Januar 1997 wurde Ehrenkommandant X. Hiermeier für seine 50jährige Mitgliedschaft besondere Anerkennung ausgesprochen.

In diesem Jahr wurde die Feuerwehr zu drei technischen Einsätzen an die Staatsstraße zwischen Mühlheim und Rögling gerufen. Im Mai musste aufgrund eines Motorradunfalls ausgelaufenes Öl gebunden werden, im November musste ein Auto geborgen werden und im Dezember blockierte ein umgestürzter Baum die Durchfahrt.
Im November riefen die Sirenen zu einem Zimmerbrand im Anwesen Im Winkel 5.
Wegen der starken Rauchentwicklung war ein Vordringen zum Brandherd nur mit Atemschutz möglich.

Der 2. Kommandant G. Böhm legte an der Feuerwehrschule in Regensburg die Prüfung zum Truppmannausbilder erfolgreich ab.
Hanrieder bildete sich weiter als Atemschutzgeräteträger und J. Glauer als Sprechfunker.
Zwei Löschgruppen zeigten sehr gute Leistungen  bei Prüfungen verschiedener Stufen. Zwei Damen aus Ensfeld und 11 junge Männer aus Haunsfeld und Mörnsheim besuchten einen Truppmannlehrgang, der in diesem Jahr zum ersten Mal in Mörnsheim duchgeführt wurde.
Das Jahr 1998 stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das bevorstehende Jubiläum. Es gab keine größeren Einsätze.

Die Übung am 8. Mai im umgebauten Schulhaus war für die Kinder sehr beeindruckend. Es wurde demonstriert, wie eingeschlosssene Kinder von Atemschutzgeräteträgern gerettet werden konnten.
Im Rahmen der Brandschutzwoche wurde das Museumsgebäude am Maxberg als Brandobjekt angenommen. Die BRK-Kolonne übernahm die Erstversorgung der „Verletzten“.
Im November legten 14 Mann die Leistungsprüfung verschiedener Stufen ab.

Einen Sprechfunkerlehrgang absolvierten G. Weigl und H. Höcker. H. Höcker ließ sich auch zum Gruppenführer ausbilden.

Die Vielzahl der abgelegten Leistungsprüfungen, die freiwillige Fortbildung der Feuerwehrmänner in verschiedenen Aufgabenbereichen, die Ehrungen verdienter Mitglieder und die Leistungsfähigkeit und das Engagement bei den Einsätzen zeigen, dass es in der FFW Mörnsheim nicht nur ein fruchtbares Miteinander von „ Jung und Alt“ gibt, sondern dass der Idealismus we4itervererbt wird und so die FFW Mörnsheim sowohl mit Stolz auf die vergangenen Jahre zurück als auch mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann.

Ein großer Verdienst haben hierbei die beiden Kommandanten W. Müller und G. Böhm, denen es gelungen ist, in jahrelanger vertrauensvoller Zusammenarbeit die Zielsetzungen der Feuerwehr zu verwirklichen: „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“.


GRÜNDUNGSMITGLIEDER und deren Funktionen

Häberlein Josef                   Lehrer              Vorstand und Schriftführer
Rechler Anton                    Bürgermeister       Beisitzer
Falkner Ludwig                   Pfarrer                Beisitzer
Böheim Melchior                                          Beisitzer
Wittmann Michael                                        Beisitzer
Bittl Sebastian                                            Beisitzer
Röthlingshöfer Heinrich                       Beisitzer
Gang Michael                                              Beisitzer

I. Hauptmann                    Haag Michael 
II. Hauptman                     Haag Franz
II. Hauptmann                   Haag Xaver

Feuerwehrmänner:
Leitner Xaver, Braun Josef, Ettl Josef,
Hiemier Ludwig, Schabacker Xaver, Hanrieder Caspar,
Reiser Christian, Wettmann Josef


KOMMANDANTEN:                                             VORSTÄNDE:
Haag Michael                     1874 – 1876              Häberlein Josef        1874 – 1878
Stößl Johann                     1876 – 1883              Wittmann Andreas  1878 – 1883
Lamm Anton                      1883 – 1893              Stößl Johann             1883 – 1900
Eisenschenk Michael        1893 – 1910              Wittmann Johann    1900 – 1911
Wenninger Josef                1910 – 1919              Händler Georg          1911 – 1920
Hanrieder Anton                1919 – 1924              Karl Willibald                1920 – 1926
Nar Josef                          1924 – 1933              Schermbacher Ludwig 1926 – 1933
Eisenschenk Benno            1933 – 1937
Hiermeier Xaver                 1937 – 1940
Pfister Xaver                     1940 – 1949
Henle Xaver                      1949 – 1956
Henle Max                         1956 – 1962
Hiermeier Xaver                  1962 – 1982
Vitzthum Adolf                   1982 – 1984
Müller Walter                     1984 - 2008


 
www.ff-moernsheim.de